Leopard (Panthera pardus) : The Dr. Khalaf-von Jaffa Websites

Der Arabische Leopard

Der Arabische Leopard (Panthera pardus nimr) / The Arabian Leopard (Panthera pardus nimr).*

von: Norman Ali Khalaf-von Jaffa.

*Note: This article was published in "Gazelle: The Palestinian Biological Bulletin". Number 42. June 2005. pp. 1-8.


Obschon der Leopard (Panthera pardus) seit Jahrhunderten vom Menschen massiv verfolgt wird, hat er eines der weitesten Verbreitungsgebiete aller Landraubtiere. Dies hat damit zu tun, dass er enorm anpassungsfaehig ist und beinahe ueberall ein Auskommen findet, wo es genuegend Beutetiere und Deckung gibt. Allerdings hat selbst sein "Durchhaltevermoegen" Grenzen, und darum kommt er in manchen Bereichen seines Verbreitungsgebiets bloss noch in inselartigen Restbestaenden vor. Dies gilt auch fuer die Arabische Halbinsel im Allgemeinen und das im Suedosten derselben gelegene Sultanat Oman im Speziellen.

Variabel im Aussehen:

Innerhalb der Familie der Katzen (Felidae) gehoert der Leopard zur sieben Arten umfassenden Unterfamilie der Grosskatzen (Pantherinae). Dort wird er zusammen mit dem Loewen (Panthera leo), dem Tiger (Panthera tigris) und dem Jaguar (Panthera onca) der Gattung der Eigentlichen Grosskatzen (Panthera) zugeordnet. Er ist durchschnittlich der kleinste der vier Vettern, und er ist der variabelste hinsichtlich Koerpergroesse und Fellzeichnung. Ausnehmend grosse Maennchen im suedlichen Afrika oder in den Bergregionen Zentralasiens koennen ein Gewicht von nahezu 100 Kilogramm und eine Kopfrumpflaenge von beinahe 2 Metern aufweisen. Auf der Arabischen Halbinsel wiegen die maennlichen Leoparden hingegen selten mehr als 30 Kilogramm und sind hoechstens 1,3 Meter lang, waehrend die Weibchen wie ueberall noch deutlich kleiner sind und sogar nur rund 20 Kilogramm wiegen.

Wie die Koerpergroesse ist auch die Musterung der Leopardenfelle sehr verschiedenartig. Zwar sind die Flecken auf dem Ruecken normalerweise zu Rosetten angeordnet. Einzelne Leoparden besitzen aber - aehnlich wie Jaguare - grosse Ringflecken mit Tupfen in der Mitte. Andere wiederum sind - aehnlich wie Geparde (Acinonyx jubatus) - dicht mit vielen Tupfen uebersaet. Ferner ist die Grundfarbe der Leopardenfelle sehr variabel: Die Palette reicht von Tieren mit weisslichem Grundton bis hin zu den bekannten Schwaerzlingen, die im Volksmund "Schwarze Panther" heissen.

Immerhin zeigen die Individuen eines regionalen Bestands eine gewisse Aehnlichkeit hinsichtlich der Faerbung und Musterung ihres Fells. So weisen die Leoparden der Arabischen Halbinsel im Allgemeinen eine sehr helle Grundfaerbung auf, und sie haben auf der Oberseite verhaeltnismaessig kleine, weit auseinander stehende Flecken und Rosetten, waehrend ihre Unterseite nahezu weiss und verhaeltnismaessig stark getupft ist.

Aufgrund der grossen Variabilitaet hinsichtlich Groesse, Musterung und Faerbung sind in der Vergangenheit mehr als dreissig Leopardenunterarten beschrieben worden. Die heutigen Fachleute halten diese starke Aufsplitterung der Art allerdings fuer unsinnig. Da naemlich keine zwei Leopardenfelle "tupfengleich" sind, faellt es in der Praxis schwer, die Unterarten tatsaechlich auseinander zu halten. Findet sich beispielsweise in einem Museum ein Leopardenfell ohne Herkunftsangabe, so vermag kein Experte dasselbe einer bestimmten Unterart zuzuordnen. Molekularbiologische Untersuchungen haben diese Ansicht inzwischen gestuetzt: Sie haben ergeben, dass die Unterschiede zwischen den meisten Unterarten vernachlaessigbar gering und vielfach keineswegs konstant sind. "Echte" Leopardenunterarten gibt es wahrscheinlich nur vier oder fuenf.

Auch die auf der Arabischen Halbinsel heimischen Leoparden wurden im Zuge der genannten Aufsplitterung als eine eigene Unterart namens Arabischer Leopard (Panthera pardus nimr) beschrieben (wobei "nimr" der arabische Begriff fuer Leopard ist). Unlaengst wurde nun aufgrund der neuen molekularbiologischen Erkenntnisse der Vorschlag gemacht, dass alle Leopardenbestaende des westlichen Asiens zu einer einzigen Unterart namens (Panthera pardus saxicolor) zusammengefasst werden sollten (wobei "saxicolor" aus dem Lateinischen stammt und felsenfarbig bedeutet). Diesem Ansinnen widersetzen sich jedoch die meisten arabischen Zoologen. Gemaess ihrer Einschaetzung unterscheiden sich die Leoparden Arabiens ausreichend von den uebrigen Leoparden Westasiens, um als eine separate Unterart eingestuft zu werden.

In Berg- und Huegellaendern heimisch:

Insgesamt kommt der Leopard in ueber achtzig Laendern Afrikas und Asiens vor. Vom Kap der Guten Hoffnung bis nach Sibirien und von der Wueste Sahara bis zu den tropischen Regenwaeldern der Malaiischen Halbinsel erstreckt sich sein riesenhaftes Verbreitungsgebiet. Ja, es umfasst sogar die Inseln Sri Lanka und Java. Man findet den Leoparden von unterhalb des Meeresspiegels in Palaestina (im Bereich des Toten Meeres im Jordangraben) bis in Hoehen von ueber 5000 Metern ue.M. Tatsaechlich hat man 1926 auf dem Kilimandscharo, in einer Hoehe von 5638 Metern ue.M., einen toten Leoparden gefunden - eingefroren.

Auf der Arabischen Halbinsel bewohnt der Leopard zur Hauptsache die im Westen und Sueden gelegenen Berg- und Huegellaender. Sein Vorkommen reicht von der Naqab (Negev)-Wueste in Palaestina ueber das Hedschas- und das Asir-Gebirge in Saudi-Arabien suedwaerts bis in den Jemen und von da ostwaerts ueber Oman bis zu den Vereinigten Arabischen Emiraten. Im extrem duerren Binnenland der Halbinsel, insbesondere in der Grossen Arabischen Wueste, vermag auch er nicht zu ueberleben.

In Oman kam der Leopard einst vor allem auf der gebirgigen Musandam-Halbinsel im Norden des Landes, im Hadschar-Gebirge im Umfeld der Hauptstadt Muskat und in der von Bergen gepraegten Provinz Dhofar im Sueden des Landes vor. Wissenschaftliche Erhebungen, welche in den 1980er-Jahren durchgefuehrt wurden, zeigten, dass er im Hadschar-Gebirge leider ausgestorben, auf der Musandam-Halbinsel aeusserst selten geworden, aber in der Provinz Dhofar noch in einem gesunden Bestand vorhanden war. In Dhofar fanden sich Leoparden schwergewichtig im Bereich des Dschebel (Jebel) Samhan (dschebel = arab. fuer Berg, Gebirge). Dieses bis 2100 Meter hohe Kalksteinmassiv erhebt sich direkt hinter der Kuestenebene und besteht zur Hauptsache aus einem huegeligen Hochplateau, welches von tiefen Schluchten zerfurcht ist.

Wie der Rest des Landes ist der Dschebel Samhan starken Temperaturschwankungen unterworfen. Im Sommer klettern die Temperaturen tagsueber haeufig auf ueber 45 Grad Celsius, waehrend sie im Winter nachtsueber oft auf fast null Grad Celsius fallen. Regen faellt nur spaerlich, dennoch weist die Hochebene eine dichte, dornige, vielfach undurchdringliche Pflanzendecke auf, wobei Akazienbaeume (Acacia spp.), Myrrhenstraeucher (Commiphora spp.) und Weihrauchbaeume (Boswellia sacra) die haeufigsten Gehoelzarten sind. Fliess- und Stillgewaesser fehlen vollstaendig, doch gibt es in den Schluchten vereinzelte Sickerquellen, aus denen die meisten Tiere ihr Trinkwasser beziehen. Nebst dem Arabischen Leoparden beherbergt der Dschebel Samhan an groesseren Saeugetieren den Wolf (Canis lupus), den Rotfuchs (Vulpes vulpes), den Afghanfuchs (Vulpes cana), die Streifenhyaene (Hyaena hyaena), die Wildkatze (Felis silvestris), die Arabische Gazelle (Gazella gazella cora, ehem. Gazella gazella arabica) und den Nubischen Steinbock (Capra ibex nubiana). Die ueberraschende Artenvielfalt - auch hinsichtlich Kleintieren - macht das Massiv zu einem der bedeutendsten Wildtier-Rueckzugsgebiete im Nahen Osten. Menschliche Ansiedlungen gibt es im Bereich des Dschebel Samhan keine. Auch sonst bleibt das unwirtliche und schwer zugaengliche Berggebiet vor menschlichen Stoerungen weit gehend verschont. Einzig Weihrauch-Zapfer halten sich zeitweise im Gebiet auf.

Die Leoparden des Dschebel Samhan sind im Verlauf der letzten zehn Jahre eingehend untersucht worden, zuerst vom Fotografen David Willis, dann vom Biologen Andrew Spalton. Wir koennen uns deshalb ein recht gutes Bild von der Lebensweise dieser Katzen machen. Im Rahmen der Studien wurden Kameras eingesetzt, welche von den Leoparden selbst - per Trittkontakt - ausgeloest wurden, ferner wurde eine kleine Anzahl Individuen mit GPS-Senderhalsbaendern versehen, so dass ihre Streifzuege per Satellit verfolgt werden konnten, und selbstverstaendlich wurden der Kot und saemtliche anderen Spuren der Tiere ausgewertet. Die Feldstudien werden heute hauptsaechlich durch Hadi Musalam al Hikmani weitergefuehrt, einem jungen Omaner, der in der Naehe des Dschebel Samhan wohnt.

Oft am spaeteren Nachmittag unterwegs:

Wie alle Leoparden fuehren die Arabischen Leoparden im Bereich des Dschebel Samhan ein einzelgaengerisches Leben. Jedes Maennchen und jedes Weibchen streift in einem eigenen Wohngebiet umher. Diese Wohngebiete sind aufgrund des duerren Lebensraums und der entsprechend duennen Beutetierbestaende ueberaus gross: Sie bemessen sich im Durchschnitt auf weit ueber hundert Quadratkilometer. Die Wohngebiete benachbarter Individuen ueberlappen stark, und die Tiere benuetzen in den Ueberlappungszonen oft die gleichen Pfade. Dennoch kommt es so gut wie nie zu direkten Begegnungen, denn die Individuen gehen einander geflissentlich aus dem Weg (wobei ihnen ihre leistungsfaehigen Augen gute Dienste leisten) und kommunizieren nur via Duftmarken miteinander.

Leoparden sind meisterhafte Beutegreifer, welche so ziemlich alles zu erlegen vermoegen, was ihnen ueber den Weg laeuft - andere Grossraubtiere natuerlich ausgenommen. Das Spektrum nachweislich erlegter Beutetiere reicht beispielsweise in Afrika von ein paar Gramm schweren Pillendreher-Kaefern (Scarabaeus spp.) bis hin zu erwachsenen maennlichen Elenantilopen (Taurotragus oryx), welche gegen 900 Kilogramm wiegen. Allerdings ueberfallen selbst gross gewachsene Leoparden selten Beutetiere, welche mehr als etwa 70 Kilogramm wiegen, ja sie stellen sogar vorzugsweise Tieren mit einem Gewicht von weniger als 20 Kilogramm nach, wenn solche vorhanden sind. Die Gefahr einer Verletzung durch sich wehrende Opfer wird auf diese Weise erheblich gesenkt.

Typischerweise betaetigen sich die Leoparden als Pirschjaeger. Sie schleichen sich lautlos an ein Beutetier an, nutzen dabei jeden Fels, jeden Baum und jeden Busch als Deckung - und stuerzen sich schliesslich unvermittelt mit wenigen kraftvollen Saetzen auf ihr Opfer. Nicht immer gehen sie jedoch so "systematisch" vor. In Palaestina wurde einst ein erwachsenes Weibchen bei der Jagd auf Klippschliefer (Procavia capensis) beobachtet. Es suchte nicht nach solchen, um sie dann anzuschleichen, sondern sprang einfach immer wieder ungezielt ueber grosse Felsbrocken - bis es schliesslich per Zufall eine Klippschliefergruppe ueberraschte und tatsaechlich ein junges Maennchen zu erlegen vermochte. Die Untersuchung des Kots der im Bereich des Dschebel Samhan heimischen Leoparden hat ergeben, dass dort Steinboecke, Klippschliefer, Gazellen, Stachelschweine und Feldhuehner die Hauptbeutetiere bilden.

In den meisten Bereichen seines Artverbreitungsgebiets ist der Leopard ein nachtaktives Tier, das den Tag in einem sicheren Unterschlupf oder auf einem Baum verschlaeft und erst in der Abenddaemmerung munter wird. Die alte Vermutung, dass dieser Aktivitaetsrhythmus zur Hauptsache eine Reaktion auf die Bejagung durch den Menschen ist, wurde durch die selbst ausloesenden Kameras im abgeschiedenen Dschebel Samhan eindruecklich untermauert: Die dortigen Leoparden liessen sich ebenso oft am Tag ablichten wie in der Nacht. Am aktivsten waren sie am spaeteren Nachmittag, zwischen 15 und 16 Uhr. Dies ist zwar die heisseste Zeit des Tages, doch in den Schluchten, wo die Leoparden mehrheitlich auf die Pirsch gehen, ist es dann bereits angenehm schattig. Ausserdem bewegen sich die Katzen bei der Pirsch ja aeusserst behutsam und erzeugen keine nennenswerte Muskelwaerme, welche ihren Koerper zusaetzlich aufheizen wuerde. Vor allem aber ist dies die Zeit, da die Beutetiere vorzugsweise ruhen und darum weniger aufmerksam sind als sonst.

Restbestand 80 bis 300 Individuen:

Niemand weiss genau, wie viele Leoparden in Oman ueberleben. Die Fachleute schaetzen, dass auf der ganzen Arabischen Halbinsel nur noch zwischen 80 und 300 Individuen existieren und dass der Grossteil davon im Jemen heimisch ist. Ferner sind sie ueberzeugt, dass der Bestand weiter schrumpft. Die Verminderung der Beutetierbestaende durch den Menschen mag hierbei eine gewisse Rolle spielen. Ohne Zweifel stellt aber die direkte, meistens illegale Bejagung der Leoparden die Hauptursache fuer den Bestandsschwund dar. Wie ueberall im Artverbreitungsgebiet werden die Leoparden auf der Arabischen Halbinsel einerseits als moegliche Viehraeuber und andererseits ihres wertvollen Fells wegen bejagt. Oftmals scheuen die Jaeger keine Muehe, um einen Leoparden zu erlegen, der sich in die Naehe menschlicher Siedlungen vorgewagt hat. Eine Ausbreitung der Restbestaende ueber die Grenzen ihrer verbleibenden Rueckzugsgebiete hinweg ist deshalb so gut wie unmoeglich.

Immerhin scheint der Leopardenbestand im Bereich des Dschebel Samhan gegenwaertig einigermassen sicher zu sein. Das ganze Massiv wurde im Juni 1997 durch einen Erlass des Sultans zum Naturschutzgebiet erklaert, und zwar hauptsaechlich wegen seiner Leoparden. Das Reservat weist eine Flaeche von 4500 Quadratkilometern auf und beherbergt wie eingangs erwaehnt eine vielgestaltige Fauna. Es ist darum durchaus in der Lage, einem ueberlebensfaehigen Bestand der eleganten Raubkatzen auf laengere Sicht eine Heimat zu bieten.

Legenden:

Der Arabische Leopard (Panthera pardus nimr), der auf der Arabischen Halbinsel zwischen der Naqab (Negev)-Wueste im Nordwesten und der Musandam-Halbinsel im Suedosten beheimatet ist, gehoert zu den kleinsten Leoparden-Formen: Die erwachsenen Maennchen weisen eine Kopfrumpflaenge von hoechstens 1,3 Metern auf und wiegen selten mehr als 30 Kilogramm; die Weibchen sind sogar noch deutlich kleiner und wiegen nur rund 20 Kilogramm.

Innerhalb seines Verbreitungsgebiets bewohnt der Arabische Leopard vornehmlich Berg- und Huegellaender. Diese Aufnahme stammt aus dem Dschebel Samhan, einem bis 2100 Meter hohen Kalksteinmassiv im Sueden Omans, das seit 1997 unter Schutz steht und einen kleinen, gut untersuchten Leopardenbestand beherbergt.

Wie die meisten Katzenarten sind die Arabischen Leoparden typische Einzelgaenger. Jedes Maennchen und jedes Weibchen streift fuer sich allein in einem grossflaechigen Wohngebiet umher. Einzig zum Zweck der Fortpflanzung finden sie jeweils fuer kurze Zeit zu Paaren zusammen.

Je Wurf kommen beim Arabischen Leoparden zumeist zwei oder drei Junge zur Welt. Im Alter von ungefaehr zwei Monaten wagen sie sich erstmals aus ihrem sicheren Versteck hervor. Sie bleiben rund ein Jahr lang mit ihrer Mutter zusammen und erlernen in dieser Zeit anhand ihres Beispiels die Kunst des Beutegreifens.

Um die Leoparden im Sueden Omans zu fotografieren, wurden Kameras mit Trittkontakt-Ausloesern eingesetzt. Dieses Individuum liess sich vier Mal kurz nacheinander ablichten - und sprang jedes Mal erschreckt in die Luft. Offensichtlich gibt es auch unter den Leoparden solche mit dem Hang zu Neugier und Nervenkitzel...
References and Internet Websites:

Amr, Zuhair S. & Disi, A. (1988). Jordanian Mammals Acquired by the Jordan University Natural History Museum. University of Jordan, Amman. Pps. 32.
Anon (1945). Further notes on Palestine Mammals. Bull. Jerusalem Nat. Club 12:1.
Anon (1946). The Schmitz Collection of Mammals. Bull. Jerusalem Nat. Club 23:1-2.
Anon (1946). The story of Tedi, the Palestine Leopard. Bull. Jerusalem Nat. Club 21:1-2.
Atallah, S. I. (1977). Mammals of the Eastern Mediterranean: their ecology, systematics and zoogeographical relationships. Saeugetierkundliche Mitteilungen. 25: 241-320.
Atallah, S. I. (1978). Mammals of the Eastern Mediterranean: their ecology, systematics and zoogeographical relationships. Saeugetierkundliche Mitteilungen. 26: 1-50.
Arabian Leopard Action Group Chat Site. http://groups.msn.com/ArabianLeopard
Blake, I. (1966). A Leopard in the wilderness of Judea, Jordan. I.U.C.N. Bull. (Switzerland) 18:7, Jan.-Mar. 1966.
Blake, I. (1967). Dead Sea sites of "the utter wilderness". Ill. London News. 250: No. 6657; 27. March 4th. 1967.
Bodenheimer, F. S. (1935). Animal Life in Palestine: An Introduction to the Problems of animal Ecology and Zoogeography. L. Mayer Pub. Jerusalem.
Bodenheimer, F. S. (1958). The present taxonomic status of the terrestrial mammals of Palestine. Bull. Res. Council Israel Zool.
Breeding Centre for Endangered Arabian Wildlife, Sharjah, United Arab Emirates. www.breedingcentresharjah.gov
Britain / Israel public Affairs Committee (1985). Desert panthers. BBC Wildlife Magazine, Vol. 3, No. 1, January 1985, Page 6.
Cunningham, Peter Low (2004). Checklist and status of the terrestrial mammals from the United Arab Emirates. Zoology in the Middle East. 33. 2004: 7-20.
diverse (2004). Reise durch die Natur Jordaniens. Wiss. Red.: W. Waitzbauer, R. Albert, B. Petutschnig & G. Aubrecht. Denisia 14. pps. 508.
Eight Leopards still roam in Israel. www.applesforhealth.com/PetHealth/elsri5.html
Felines. www.breedingcentresharjah.com/Felines.htm
Hardy, E. (1947). The Palestine Leopard. J. Soc. Preserv. Fauna Emp. London 55:16-20.
Hardy, E. (1947). The Biblical Coney. Zoo Life. 2:62.
Harrison, David L. (1968). The Mammals of Arabia. Volume 2. Carnivora, Artiodactyla, Hyracoidea. Ernest Benn, London.
Harrison David L. (1981). Mammals of the Arabian Gulf. George Allen & Unwin, London, pps. 92.
Hunter, Mark. The Great and Lesser Wild Cats of Egypt. www.touregypt.net/ featurestories/cats.htm
Ilani, Giora (1986). The Life and Times of Humibaba the Leopard. Israel - Land and Nature, Volume 12, No. 2, Winter 1986-87, pp. 82-83.
Ilani, Giora (1989/90). Leopard Panthera pardus in Israel. CAT News. Issue No. 12. http://lynx.uio.no/catfolk/cnissues/cn12-02g.htm
Ilani, Giora and Shalmon, Benny (Presenters) (1985). More Leopards! (In the Wildlife News). Israel - land and Nature, Volume 10, No. 4, Summer 1985, pp. 166-167.
Kappeler, Markus (2004). Arabischer Leopard Panthera pardus nimr. Groth AG (erschienen in der WWF Conservation Stamp Collection, Groth AG, Unteraegeri). www.markuskappeler.ch/tex/texs2/arabischerleopard.html
Khalaf, Norman (1983). Al-Numour Fi Falestin (Leopards in Palestine). Al-Khalisah Bulletin. The National Palestinian Assemblage. Kuwait University, State of Kuwait. First Year. Number 3. April 1983. pp.18 -19. (in Arabic).
Khalaf, Norman Ali Bassam (1985). Activity Patterns and Sexual Behaviour of Snow Leopards, Panthera uncia (Schreber, 1775), at Jersey Wildlife Preservation Trust, Jersey Island. Gazelle: The Palestinian Biological Bulletin. United Kingdom. Number 7. Third Year. September 1985. pp. 1-22.
Khalaf, Norman Ali B. (1986). The Siberian Tiger (Panthera tigris altaica) in Saarbruecken Zoo, Germany. Gazelle: The Palestinian Biological Bulletin. Federal Republic of Germany. Fourth Year. Number 10. December 1986. pp. 1-9.
Khalaf, Norman Ali B. (1987). The Cheetah (Acinonyx jubatus) in Saarbruecken Zoo, Germany. Gazelle: The Palestinian Biological Bulletin. Federal Republic of Germany. Fifth Year. Number 11. January 1987. pp. 1-10.
Khalaf, Norman Ali B. (1987). The Sinai Leopard (Panthera pardus jarvisi) in Palestine. Gazelle: The Palestinian Biological Bulletin. Federal Republic of Germany. Fifth Year. Number 12. February 1987. pp.1-9.
Khalaf, Norman Ali (2001). Leopards in Palestine. In: Gazelle: The Palestinian Biological Bulletin. www.gazelle.8m.net/whats_new.html
Khalaf-von Jaffa, Norman Ali (2004). Gazelle: Das Palaestinensische Biologische Bulletin. Eine Wissenschaftliche Reise in Palaestina, Arabien und Europa zwischen 1983-2004. Gazelle: The Palestinian Biological Bulletin. A Scientific Journey in Palestine, Arabia and Europe between 1983-2004. Erste Auflage, Juli 2004: 452 Seiten. Zweite erweiterte Auflage, August 2004: 460 Seiten. Norman Ali Khalaf, Bonn-Bad Godesberg, Germany. www.geocities.com/jaffacity/Gazelle_Bulletin.html
Khalaf-von Jaffa, Norman Ali (2005). The Leopards of Palestine. Gazelle: The Palestinian Biological Bulletin. United Arab Emirates. Number 41. Twenty Third Year. May 2005. pp. 1-9. www.geocities.com/jaffacity/Palestine_Leopard.html
Khalaf-von Jaffa, Norman Ali (2005). Der Arabische Leopard (Panthera pardus nimr). www.geocities.com/jaffacity/Arabischer_Leopard.html
Leopard. Nirim, Synagogue of Ma'on, Israel. www.digital-picture-printing-frames.com/store/images/503068-sm.jpg
Menache, Susan (2002). The Mammals of Israel. Geffen Books, New York.
Ministry of Information and Culture, United Arab Emirates. www.uaeinteract.com/photofile/phf_arc16.asp
Operation Leopard. Reneved efforts to save the Arabian Leopard. www.arabianwildlife.com/archive/vol1.2/leop.htm
Pocock, R. I. (1932). The Leopards of Africa. P. Z. S. London 1932:546.
Qumsiyeh, Mazin B. (1996). Mammals of the Holy Land. Texas Tech University Press. Pps. 389.
Riffel, M.; Schwarz, J.; Prasse, R. und Ristow, M. (1986). Zum Vorkommen des Anatolischen Leoparden und einiger weiterer Saeuger in der Suedwestlichen Tuerkei. Zoologische Gesellschaft fuer Arten- und Populationsschutz e.V., Muenchen, Mitgliederinformation, Dezember 1986.
Singh, Arjan (1982). Prince of Cats. Jonathan Cape, London. pps. 192.
Spalton, Andrew; Willis, David; Jackson, Peter. Filming the elusive Arabian Leopard. www.bbc.co.uk/nature/animals/features/253feature2.shtml
Spencer Hodge Limited Edition Paper Print: "Arabian Leopard". www.gallerydirectart.com/lim428.html
Talhouk, Abdul Monim; Buettiker, Wilhelm; Gasperetti, John; Gasperetti, Patricia R. and Massey, Dick (1981). The Wildlife of Arabia. Stacey International, London. pps. 96.
The Arabian Leopard. On the brink of extinction. www.datadubai.com/aleopard.htm
Tristram, H. B. (1866). Report on the Mammals of Palestine. P.Z.S. London.1866:84-93.
Tristram, H. B. (1867). The Natural History of the Bible. Soc.for promoting Christian Knowledge Pub. London.
Tristram, H. B. (1884). Fauna and Flora of Palestine. The Survey of Western Palestine. London.
Tschanz, David W. (2003). Saving the Arabian Leopard. www.islamonline.net/English/Science/2003/05/article18.shtml
Von Lehmann, E. (1965). Ueber die Saeugetiere in Waldgebiet N. W. Syriens. Sitz. Ges. Nat. Fr. Berlin. (N. F.) 5:1; 22-38.
Von Lehmann, E. (1966). Taxonomische Bemerkungen zur Saeugerausbeute der Kumerloeveschen Orientreisen 1953 - 1965. Zoologische Beitraege. (N. F.). 12.(2):307.
Wagner, Frederic H. (1980). Wildlife of the Deserts. Book Club Associates, London. pps. 231.


Webmaster: Dr. Sc. Norman Ali Bassam Ali Taher Khalaf-Sakerfalke von Jaffa. (2005).